Wandern am Bollwinfließ – ein echter Geheimtipp

SandraUckermark, Wandern0 Kommentare

bollwinfliess

Auf einer Fachexkursion mit der Naturwacht des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin habe ich das kleine Naturparadies Bollwinfließ entdeckt. Durch die abgelegene Landschaft schlängelt sich das naturbelassene Flüsschen durch ein schmales, flaches Tal. Seit der Eiszeit ist die Gegend vom Wasser geprägt und so konnte sich eine vielfältige und kleinteilige Landschaft entwickeln. Die intensive Entwässerungstätigkeit der Vorwendezeit hat diesem Feuchtgebiet nicht so stark geschadet, wie andernorts, vielleicht auch deshalb, weil ein anarchisch veranlagter Förster zu Beginn der 70iger Jahre heimlich Elbebiber hier ausgesetzt hat. Die illegalen wasserbaulichen Maßnahmen der Biber führten dazu, dass das Gebiet Ende der 70iger als ganz legales Biberschutzgebiet ausgewiesen … weiterlesen

ZNL der Uckermark: wie der Ruf mich ereilte

SandraUckermark, Wandern2 Kommentare

Zertifikat eines ZNL

Bis vor kurzem hatte auch ich keine Ahnung, was sich hinter der Abkürzung ZNL verbirgt. Innerhalb weniger Wochen bin ich mitten hineinkatapultiert in das ZNL-Universum. Aber schön der Reihe nach. Als ich anfing diesen Blog zu führen, legte ich erst mal los und schrieb, was ich selbst schön oder spannend oder interessant fand. So ließ ich die Welt von meiner Passion wissen und Google Analytics behauptete, dass sogar 1 bis 2 Interessierte lesen, was hier so steht. So kam ich an dem Punkt mir zu überlegen, dass man sich hier,  ganz wie im richtigen Leben, weiterentwickeln sollte. Aber die Entwicklung … weiterlesen

Die Maulbeerallee in Zernikow oder das Zeitalter der Seide in Brandenburg

SandraRuppiner Seenland, Wandern0 Kommentare

maulbeeralle zernikow

Als der Friedrich II. in Preußen erst noch der Große werden wollte, ließ er par ordre du mufti  Millionen Maulbeerbäume von seinen Untertanen anpflanzen. Die Verschönerung der preußischen Lande hatte der Monarch dabei allerdings nicht im Sinn. Es ging ihm vielmehr darum die Seidenproduktion endlich als gewinnbringenden Wirtschaftszweig zu etablieren. Und da den widerspenstigen Seidenraupen ausschließlich die Blätter des weißen Maulbeerbaumes schmecken, musste die Mark eben botanisch aufgerüstet werden. Dies geschah zu großen Teilen auf Preußische Staatskosten. Maulbeerbaumsamen und Eier des Seidenspinners gab es in vielen Fällen kostenlos ebenso wie finanziellen Anschub für die Seiden-Start-Ups und Preisgarantien für die spätere … weiterlesen

Die Markgrafensteine in den Rauener Bergen

SandraSeenland Oder-Spree, Wandern0 Kommentare

Perspektive Markgrafenstein

Wer die Markgrafensteine sehen will, muss durch die Rauener Berge wandern. Früher, als die Welt noch in Ordnung war, also der Größte noch der Größte war und der Kleine noch der Kleine, da war die Gegend sandig und stellenweise mit Krüppelkiefern bewachsen. Da kletterte man auf die Schöne Aussicht und überblickte das Oder-Spree-Land von Berlin bis zum Oderbruch. In der Zwischenzeit hat sich Wald breit- und vor allem hochgemacht und so ist es mit der schönen Aussicht vorbei. Da hilft es auch nicht, wie noch Fontane, auf den Steinernen Tisch zu klettern. Es bedarf weitaus größerer Kletterhilfe, wie den Aussichtsturm … weiterlesen